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Empfehlungen zur Bekämpfung der Altersdiskriminierung (2026)

23/02/2026

Im Anschluss an die Studie über Altersdiskriminierung in Belgien gab Unia 21 Empfehlungen ab.

Kontext

Im Jahr 2025 haben wir die Ergebnisse unserer Studie über Altersdiskriminierung veröffentlicht. Unsere Ergebnisse beruhen auf einer groß angelegten Umfrage mit 2462 Teilnehmenden, einer Analyse der Meldungen über Altersdiskriminierung bei Unia und intersektionellen Fokusinterviews. Die Umfrage zeigt, dass Altersdiskriminierung (auch "Ageismus" genannt) sich nicht auf eine bestimmte Gruppe beschränkt:

  • Mindestens 1 von 3 Personen war in den letzten 12 Monaten Opfer einer Diskriminierung aus Altersgründen.
  • Bei den unter 30-Jährigen und den über 70-Jährigen ist es etwa jeder Zweite.
  • Das Problem betrifft alle Altersgruppen.

Empfehlungen

Unia erarbeitete 21 Empfehlungen, um die in der Studie zur Altersdiskriminierung ermittelten Probleme anzugehen. Bei der Ausarbeitung dieser Empfehlungen führte Unia auch einen Dialog mit Jugendorganisationen, Seniorenverbänden und anderen Interessengruppen.

Einige der Empfehlungen lauten:

  1. Konstruktiv auf eine starke, verbindliche UNO-Konvention über die Rechte älterer Menschen hinarbeiten.
  2. Verpflichtung zur digitalen Inklusion und Gewährleistung von mindestens 3 vollwertigen nicht-digitalen Optionen bei wesentlichen Dienstleistungen.
  3. Durchführung einer Analyse der willkürlichen Altersgrenzen in Belgien.
  4. Ausweitung des Zugangs zu materieller Unterstützung für Personen mit anerkannten Behinderungen über das Alter von 65 Jahren hinaus.
  5. Sich zu einer jugendfreundlicheren Polizeiarbeit verpflichten und öffentliche Räume für Kinder, junge Menschen und ältere Menschen zugänglich machen.

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