Weitere Aktionsbereiche

Gesundheitspflege und Wohlbefinden

Weitere Aktionsbereiche

Eine Patientin weigert sich, von einem Mann oder einem fremdstämmigen Arzt behandelt zu werden. Gehörlose Personen haben Schwierigkeiten bei der Verständigung mit dem Pflegepersonal, weil kein Gebärdendolmetscher im Krankenhaus ist. Eine ausländische Pflegehelferin wird regelmäßig von Patienten und Kollegen beleidigt. Ein Patient ist mit der homophoben Einstellung eines Arztes und seiner Angst vor HIV-Ansteckung konfrontiert. Dies sind nur einige Beispiele.

Die Berufsangehörigen der Gesundheitspflege müssen immer häufiger ihre Praktiken im Umgang mit Personen hinterfragen, die besondere Anforderungen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung usw. stellen. Unia ist bestrebt, zwischen Dienstleistern und Dienstempfängern zu vermitteln, ihre Standpunkte zu entschärfen und ihrer Beziehung einen Rahmen zu geben.

Die Förderung transkultureller Kompetenzen, das Vielfaltsmanagement und die Achtung der Grundrechte älterer oder behinderter Menschen sind inzwischen unumgängliche Aspekte der Gesundheitspflege.

Unia berät und unterstützt Personen, die in der Gesundheitspflege (ob als Dienstleister oder Patient) diskriminiert werden.

Unia arbeitet für die betroffenen Behörden Empfehlungen aus, die auf Studien und auf dem Austausch mit Vertretern dieses Sektors basieren.

Freizeitangebote

Weitere Aktionsbereiche

Ein Assistenzhund erhält in einer Gaststätte keinen Zutritt. Eine fremdstämmige Person wird am Eingang einer Diskothek abgewiesen. Ein Fußballspieler wird auf dem Spielfeld wegen seiner angeblichen sexuellen Orientierung beleidigt. Auf der Terrasse eines Cafés wird eine Frau nicht bedient, weil sie ein Kopftuch trägt. Dies sind nur einige Beispiele.

Zur Freizeit gehören alle Aktivitäten, die wir außerhalb unserer Arbeitszeit unternehmen: Ausgehen mit Freunden, Sport, Kino, Theater, Museumsbesuche, Lesestunden in einer Bibliothek usw.

Unia berät und unterstützt Personen, die im Freizeitbereich diskriminiert werden.

Unia ist an der Ausarbeitung von Maßnahmen beteiligt (Regelungen, Bewusstseinsbildung, Schulungen usw.), um gegen Rassismus und Diskriminierung in der Welt des Sports vorzugehen.

Unia ist auch im Kulturbereich aktiv, insbesondere dort, wo es um angemessene Vorkehrungen für Personen mit Behinderung oder um Fälle geht, in denen Künstler Hassbotschaften verbreiten.

Auf dem Laufenden bleiben

Möchten Sie die Aktivitäten von Unia verfolgen? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Folgen Sie uns auf: