Statistische Studien von Unia

Die statistischen Studien von Unia setzen multidisziplinär an und tragen objektive, verlässliche Daten zusammen, auf denen eine fundierte Politik aufbaut.

Diversitätsbarometer

Mit ihrem ‚Diversitätsbarometer‘ zieht Unia Bilanz zu folgenden Aspekten der belgischen Gesellschaft:

  • Diskriminierungsgrad: das Verhalten gegenüber bestimmten Zielgruppen in der Gesellschaft. Kennzeichnend für diese Zielgruppen sind Merkmale wie Herkunft, Alter, Behinderung, sexuelle Orientierung usw.
  • Toleranzgrad: die Einstellung gegenüber diesen Zielgruppen.
  • Partizipationsgrad: das Maß, in dem die Zielgruppen an der Gesellschaft teilhaben.

Das Diversitätsbarometer richtet sich an drei Adressatengruppen: politische Entscheidungsträger; Sozialpartner und Zivilgesellschaft; übernationale Instanzen, um die Überwachungs- und Bewertungspflichten aufgrund der Menschenrechtsverträge zu erfüllen.

Unia will regelmäßig Bericht erstatten über die am stärksten von Vielfaltsfragen betroffenen Bereiche: Beschäftigung, Wohnen und Bildung. Daher veröffentlichen wir alle zwei Jahre ein Diversitätsbarometer zu einem dieser drei Themen. 2012 erschien das erste ‚Diversitätsbarometer: Beschäftigung‘, 2014 das erste ‚Diversitätsbarometer: Wohnen‘ und 2018 das erste ‚Diversitätsbarometer: Unterricht‘.Danach beginnt der Themenzyklus wieder von vorne. So können wir die gesammelten Daten alle 6 Jahre vergleichen.

Sozioökonomisches Monitoring

Beschäftigung zählt zu den höchsten Prioritäten der Regierungen unseres Landes. Ob wirtschaftliche Belebung, industrielle Entwicklung, technologische Innovation, Entwicklung des Unternehmertums, Ausbildung und Begleitung von Arbeitsuchenden, Mobilisierung der Sozialpartner oder Politik: Beschäftigung steht seit jeher im Mittelpunkt der Entwicklung unserer Gesellschaft.

Das „Sozioökonomische Monitoring‟ ist ein Instrument des Dienstes Unia und des Föderalen Öffentlichen Dienstes Beschäftigung, Arbeit und soziale Konzertierung, in Zusammenarbeit mit dem Nationalregister, der Zentralen Datenbank der sozialen Sicherheit, der Kommission für den Schutz des Privatlebens sowie Experten. Ziel ist es, eine Bilanz zur Situation bestimmter Personen auf dem Arbeitsmarkt zu ziehen, je nach Herkunft und Migrationshintergrund.

Der erste Bericht des ‚Sozialökonomischen Monitorings‘ erschien 2013, der zweite 2015, der dritte 2017 und der vierte 2020.

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